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Während meines Ingenieurstudiums ab 1974 habe ich meine zweite Aquarianer Zeit begonnen. Schwertträger fand ich immer interessant, allerdings tauchten damals in den Geschäften in Ost-Berlin erste spannende Schwertträger mit veränderten Flossen auf.

Da waren Schwertträgermännchen, die als Fahnenflosser benannt wurden. Sie wurden auch als Simpson-Schwertträger bezeichnet. Es gab nur Männchen. Auf meine Anfrage, wie denn passende Weibchen aussähen, wurden mir Weibchen angeboten, die mir als Drachenflosser vorgestellt wurden und zu den Simpson-Schwertträgermännchen passen sollten.
Die Rückenflossen der "Drachenflosser" sahen aus, wie die Rückenflossen des "einfachen" heutigen Lyra-Schwertträger.

Kurze Zeit später kamen Lyra-Schwertträger in die Geschäfte, die anfangs auch Drachen-Schwertträger genannt wurden und bei denen die Weibchen die gleichen Rückenflossen zeigten, wie die, die mir vorher als Drachenschwertträger mit den nur veränderten Rückenflossen angebotenen.

Es gibt also für mich gute Gründe, die Darstellung des Jacobs nicht grundsätzlich infrage zu stellen, nur weil es bisher keine fotografischen Quellen gibt, beziehungsweise die kurze Zeit der Verbreitung augenscheinlich aufgrund der größeren Attraktivität der Lyraschwertträger den Nachweis schwierig macht.

Für mich sind die "Deltaflossen" real, unter anderem eben im "einfachen" Lyraschwertträger und in den Deltaschwertträger des ISXM01 und dessen Vorgängern, in den Deltaflossen mit deutlich ausgeprägtem zweiten Flossenstrahl der Rückenflosse. Für alle heutigen großen Hi-Fin Formen ist wichtig zu erkennen, dass diese deutlich vom Simpson-Faktor geprägt sind.

Es gibt aber eine Unterscheidung, wie beschrieben. Die Deltaflosse wird meiner Meinung etwas stabiler aufrecht getragen, als es die entwickelten Flossen mit Simpson-Faktor tun.

Vielleicht finden sich ja unter älteren Züchtern eine Bestätigung für meine damaligen Erfahrungen.

 

1. Ergänzung:

Grundsätzlich mache ich die Erfahrung, dass sich Verlängerungen in der Kombination wie zBsp Lyra-Schwertträger oder Königs-Lyra auch an einzelnen Flossen oder Flossenpaaren wiederfinden lassen. So ist es nicht verwunderlich, wenn Flossenveränderungen sich vor oder nach dem „Zusammenfügen“ wie zum Beispiel beim Lyra-Schwertträger einzeln wiederfinden lassen.
Wir haben Beispiele zum Beispiel stark verlängerte Brustflossen an einem Kohaku-Schwertträger gefunden und fotografiert.
Der Doppelschwertträger ist das Beispiel für die alleinige Verlängerung der äußeren Flossenstrahlen der caudale. Und der diskutierte Delta-Schwertträger früherer Form, von dem sich die Erweiterte Dorsale, die sich hier besonders durch die Verlängerung der ersten Flossenstrahlen der Dorsale gezeigt hat.
Das verlängerte Gonopodium findet sich vor allem beim „normalen“ Lyra-Schwertträger wie auch ab und zu beim Simpson-Schertträger.

 

 

 

 

During my engineering studies from 1974 I started my second aquarium time. I always found sword carriers interesting, but at that time the first exciting sword carriers with modified fins appeared in the shops in East Berlin. There were swordtail who were named flag-swordtail. They were also called Simpson sword carriers. There were only males. When I asked how suitable females would look like, I was offered females that were introduced to me as dragonswordtail and that should match the Simpson swordtail. The dorsal fins of the "dragon sword bearer" looked like the dorsal fins of the "simple" Lyra sword bearer of today. A short time later Lyra sword carriers came into the shops, which were initially also called dragon sword carriers and in which the females showed the same dorsal fins as those previously offered to me as a dragon sword carrier with the only modified dorsal fins. So there are good reasons for me not to fundamentally question the representation of Jacob just because there are no photographic sources so far, or the short time of distribution apparently makes it difficult to prove due to the greater attractiveness of the lyric swordtail. For me, the "delta dorsal fins" are real, among other things in the "simple" lyre sword carrier and in the delta sword carrier of the ISXM01 and its predecessors, in the delta fins with a clearly pronounced second fin beam of the dorsal fin. For all today's large hi-fin shapes, it is important to recognize that they are clearly shaped by the Simpson factor. However, there is a distinction as described. In my opinion, the delta fin is supported in a slightly more stable position than the developed fins with the Simpson factor. Maybe older breeders will find confirmation of my experience at that time.

 

1. Supplement

Basically, I have the experience that extensions in the combination such as lyre sword bearers or king lyre can also be found on individual fins or pairs of fins. It is therefore not surprising that fin changes can be found individually before or after “joining”, for example in the Lyra swordtail. We found and photographed examples of strongly elongated pectoral fins on a Kohaku swordtail. The double sword carrier is the example of the only extension of the outer fin rays of the caudal. And the earlier discussed delta sword carrier, of which there is the enlarged dorsal, which has been shown here in particular by the extension of the first fin rays of the dorsal. The elongated gonopodium is mainly found in the "normal" lyre sword bearer as well as occasionally in the Simpson swordtail.